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Fechenheimer Krippenausstellung

Fechenheimer Krippenausstellung
Fechenheimer Krippenausstellung
Kirchenkrippe 1983 © Eva-Maria Wörner

Fechenheimer Krippenausstellung

Auch in diesem Jahr möchten wir uns verschiedene Krippen ansehen, auch wenn die Krippenfahrt der KAB coronabedingt ausfallen muss. Wir kennen alle die Krippe in unserer Kirche über viele Jahre hinweg - in verschiedenen Varianten und an unterschiedlichen Stellen aufgebaut.

Bei allen zuhause werden jedes Jahr ganz unterschiedliche Häuser, Landschaften und Ställe mit ihren Figuren aufgebaut. Aber diese Schätze sieht meinst niemand außerhalb des Haushaltes. Das soll jetzt anders werden!

Wir sammeln Ihre Fotos für eine virtuelle Krippenausstellung. Wer mag, kann ein oder mehrere Fotos von der Familienkrippe per Mail einsenden, möglichst mit einem kleinen erklärenden Text dazu: Woher kommt die Krippe? Wie lange ist sie in der Familie? Aus welchem Material besteht sie?... Ihr Name kann gerne angegeben werden. Wer ihn nicht im Internet sehen möchte, kann ihn abgekürzt angeben oder auch weglassen. (Da wir bei den Fotos ein Copyright angeben müssen, wird dann beim Bild statt Ihres Namens „Herz-Jesu-Gemeinde“ stehen.)

Wenn viele mitmachen und Fotos einsenden, werden wir eine wundervolle Krippenausstellung zu sehen bekommen, aus ganz verschiedenen Stilen und Materialien, die Allen Freude macht!

Ab dem 1. Advent werden die ersten Bilder auf unserer Homepage eingestellt. Wir werden so lange Fotos sammeln, bis schließlich die Heiligen drei Könige ankommen...

Bitte senden Sie ihre Fotos mit oder ohne Beschreibung an: krippe@bistumherz-jesu-fechenheimlimburg.de .

 

© Eva-Maria WörnerKirchenkrippe 2019
© Eva-Maria WörnerKirchenkrippe 2019

Hier finden Sie die eingesandten Bilder der Krippen und dazu einige Informationen und Anekdoten:

 

© M. Lustig
© M. Lustig

Die Krippe der Gastgeschenke

Die Figuren dieser Krippe kamen nach und nach wahrscheinlich in den fünfziger Jahren aus Italien. Sie waren Gastgeschenke. Deshalb passt nicht alles genau zusammen. Der Besitzerin gefallen die sehr schön ausgearbeiteten Details der Figuren. Besonders die Sennerinnen hat es ihr angetan. Und die Kuh fragt sich, was wohl der Stern auf der Weide zu bedeuten hat.

© M. Lustig
© M. Lustig

 

 

 

© M. Lustig
© M. Lustig
© M. Lustig
© M. Lustig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© P. Nagel
© P. Nagel

Wir warten auf Weihnachten

Die Holzkrippe war ein Geburtstagswunsch, der bei einem gemeinsamen Familienurlaub erfüllt wurde.

 

 

 

 

 

 

© S. Axmann-Pieper
© S. Axmann-Pieper

Über die Mütter weitergegeben

Die Krippenfiguren sind zum Teil aus bemaltem Gips und zum Teil aus Kunststoff. Die Krippe wurde in den Jahren um 1945 - 1950 von der Großmutter angeschafft und über die Mutter an die heutige Besitzerin weitergegeben.

© S. Axmann-Pieper
© S. Axmann-Pieper

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© L. Goihl
© L. Goihl

Unsere Krippe

Mit der Geburt unserer Kinder (1983/85) stellte sich für uns die Frage nach einer Krippe, die zu uns passt. Sie sollte zwei Kriterien erfüllen:

1. Die Botschaft von Weihnachten: Gott, der Friedensfürst, kommt als Kind in die Armut eines Stalles. So nahmen wir eine stabile Obstkiste und beklebten sie mit Stücken alter Jutetaschen, die damals ökologisch „in“ waren. Als noch ein kleineres Stück für die Rückwand fehlte, kam noch ein Fetzen zum Einsatz, der eigentlich als zu klein schon aussortiert war.

© L. Goihl
© L. Goihl

Wie staunten wir, als wir das doppelseitige Klebeband aufdrücken wollten. Da stand die Botschaft zu lesen: Frieden schaffen!

Wer da wohl die Hand im Spiel hatte? Wir jedenfalls nicht...

© L. Goihl
© L. Goihl
© L. Goihl

2. Für Kinder begreif- und bespielbar. So entschieden wir uns für Holzfiguren, die man eben auch anfassen und mit denen man spielen kann. So haben unsere Kinder ausgiebig begriffen und mit Bausteinen ergänzt, was sie von der Weihnachtsgeschichte gehört haben. Sogar das große „Sitz-schaf“ durfte die Hl. Familie genau anschauen.

In manchem Jahr kamen auch noch Figuren dazu, die unsere Kinder als Rolle im Krippenspiel in der Kirche innehatten. Der kleine Jonathan, der Maria und Josef zum Stall geführt hat, zum Beispiel.

© L. Goihl
© L. Goihl

Auch wenn unsere Kinder groß sind und nicht mehr bei uns leben, die Krippe steht in jedem Jahr in unserem Wohnzimmer, haben nichts von ihrer einfachen Schönheit eingebüßt und jetzt begreifen und bespielen sie unsere Enkelkinder.

L.G.

 

 

 

 

© privat / Herz-Jesu-Fechenheim
© privat / Herz-Jesu-Fechenheim

Die Suche nach einem Elefanten

Nach einem Arbeitsunfall 1989 wollte ich mich während einer Herbstreise in die Ammergauer Region „belohnen“. Ich war auf der Suche nach einem trompetenden Elefanten für unsere Hauskrippe.

Beim Besuch des damaligen Heimatmuseums –ansässige Schnitzer/Bildhauer stellen sich vor- sahen wir eine kleine Krippe in einer Walnussschale wie wir sie noch nie gesehen hatten. Angefüllt mit mehreren Figuren – die „komplette Ausstattung“ zur Hirtenanbetung - angefertigt von Herbert Koch. Die Adresse fanden wir schnell auf der beiliegenden Visitenkarte. Und eilig machten meine Frau und ich uns in seine Werkstatt. Dort fanden wir einen Mann, der uns Touristen überrascht ansah. Wir stellten uns vor und sprachen ihn auf seine kleine wunderschöne Arbeit im Museum an. Seine Antwort war niederschmetternd. „Mein Augenlicht und meine Hände lassen diese Art von Schnitzarbeit nicht mehr zu“. Meine Frau erzählte davon, dass wir uns in dieses kleine Kunstwerk verliebt hatten. Sie bat ihn, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken. Und zum nächsten Weihnachten muss diese Arbeit nicht fertig sein. „Gut Ding will Weil haben!“ Wir verließen die Werkstatt unter Zurücklassung einer Visitenkarte, aber ohne große Hoffnung auf Erhalt dieses Kleinen Kunstwerkes.

Zwei Jahre später klingelte bei uns abends das Telefon – der Besuch in der Werkstatt war fast schon in Vergessenheit geraten. Es war Herbert Koch. „Ob wir noch Interesse an einer gefüllten Nuss hätten?“ Er würde uns per Post etwas zuschicken. Sofort sagten wir: Ja! Der Preis spielte dabei eine untergeordnete Rolle. Mit Spannung erwarteten wir das kleine Päckchen. Ausgepackt, nie aus dieser kleinen Schachtel entnommen, ist es bis heute ein Prunkstück an Krippe. Einen großen Dank an Herbert Koch, an seine begnadeten Hände und Augenlicht – Vergelt`s Gott! R.I.P.

Übrigens bei einem anderen Schnitzer bestellten wir uns den trompeteten Elefanten für die Hauskrippe.

 

 

© E.-M. Wörner
© E.-M. Wörner

Unsere Familienkrippe

Es handelt sich um eine Krippe aus bemaltem Gips. Meine Eltern hatten sie sich in den 50er Jahren gekauft. Sie hat noch mehr Figuren, natürlich die Könige, aber auch mehrere Hirten, eine Frau mit Krug und einen Kamelführer mit Kamel. Dazu gab es auch einen selbst gebastelten Stall, einen Brunnen und ein kleines Feuer (Glühbirnchen an einer Batterie). Wegen des Platzbedarfes wird meist nur ein Teil aufgebaut.

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